Unfallrekonstruktion
100Vorträge
Spurenauswertung, Kollisionsanalyse, Vermeidbarkeit, Messtechnik, Auswertung von Fahrzeugdaten und Versuche.

24.Veranstaltung
in Folge
Fachtagung zu Unfallrekonstruktion, Rechtsprechung, Psychologie, Medizin und Fahrzeugtechnik. Seit dem Jahr 2000 in Aachen, in dieser Form europaweit einzigartig.
unter der Schirmherrschaft des Präsidenten des Landgerichts Aachen
Über das Symposium
Das Interdisziplinäre Verkehrssymposium wurde im Jahr 2000 ins Leben gerufen. Beteiligt waren Ingenieure aus dem Bereich der Unfallrekonstruktion sowie Richter, Staatsanwälte und Rechtsanwälte. Das übergeordnete Ziel bestand darin, den fachübergreifenden Austausch zu fördern, das gegenseitige Verständnis zu vertiefen und damit zu einer fundierten Rechtsfindung und einer konstruktiven Streitkultur beizutragen.
Aufgrund der großen Resonanz wurde aus der zunächst einmalig geplanten Konferenz eine jährlich stattfindende Veranstaltung. In diesem Jahr findet das Symposium zum 24. Mal statt.
Das Symposium führt Erkenntnisse aus unterschiedlichen Fachgebieten zusammen, von denen viele an der RWTH Aachen vertreten sind. Ziel ist es, Wissen auszutauschen, fachübergreifende Zusammenhänge zu erkennen und ein dauerhaftes Netzwerk zur Verbesserung der Verkehrssicherheit aufzubauen.
Bislang haben mehr als 200 Referentinnen und Referenten ihre wissenschaftlichen und praktischen Erfahrungen honorarfrei eingebracht. Die Veranstaltung dient keinem kommerziellen Zweck. Die Teilnahme ist kostenfrei.
2000
Eine Konferenz von Ingenieuren der Unfallrekonstruktion mit Richtern, Staatsanwälten und Rechtsanwälten, zunächst als einmalige Veranstaltung geplant.
ab 2001
Wegen der großen Resonanz wird die Konferenz jährlich fortgeführt. Initiator ist der Sachverständige Dr.-Ing. Werner Möhler, Mitveranstalter der Aachener Anwaltverein.
3. Symposium
Die Veranstaltung steht nun unter der Schirmherrschaft der jeweiligen Präsidenten des Landgerichts Aachen und des Polizeipräsidiums Aachen.
seit 2018
Seither findet das Symposium in den Räumen der RWTH Aachen statt. Zuvor war es unter anderem im FORD Forschungszentrum und im Technologiezentrum AGIT zu Gast.
seit 2022
Das Institut für Kraftfahrzeuge der RWTH Aachen University (ika) kommt als Mitveranstalter hinzu.
Unfallrekonstruktion, Recht, Psychologie, Medizin und Fahrzeugtechnik behandeln denselben Sachverhalt.
Grundlage der Beiträge sind reale Unfälle, Gutachten und Messdaten. In der Mittagspause werden Exponate und Versuchsfahrzeuge gezeigt.
Für Fachanwältinnen und Fachanwälte Verkehrsrecht und Strafrecht sowie für Sachverständige aus der Unfallrekonstruktion.
Es wird kein Teilnahmebeitrag erhoben. Die Referentinnen und Referenten tragen honorarfrei vor.
Fachgebiete
Die 211 Vorträge aus 22 Jahrgängen lassen sich sechs übergeordneten Fachgebieten zuordnen.
100Vorträge
Spurenauswertung, Kollisionsanalyse, Vermeidbarkeit, Messtechnik, Auswertung von Fahrzeugdaten und Versuche.
52Vorträge
Straf- und Zivilverfahren, Beweiswürdigung, Anforderungen an Gutachten, Unfallflucht und Schadenregulierung.
28Vorträge
Wahrnehmung und Bemerkbarkeit, Reaktionszeiten, Ablenkung, Aggression im Straßenverkehr, Traumaverarbeitung.
47Vorträge
Verletzungsmechanismen, HWS-Befunde, Fahrtüchtigkeit bei Erkrankung und Medikation, Rehabilitation und Unfallchirurgie.
Fahrerassistenz, automatisiertes und vernetztes Fahren, Insassenschutz, Elektromobilität, Verkehrssicherheitsforschung.
Unfallaufnahme, Prävention, Rettungsdienst und Notfallseelsorge, verkehrspolizeilicher Opferschutz.
Nutzen
Moderne Methoden der Unfallrekonstruktion ermöglichen es, Verkehrsunfälle über das klassische Täter-Opfer-Schema hinaus zu untersuchen. Dabei werden sämtliche Risiken und Einflussgrößen betrachtet, die zur Entstehung eines Unfalls beigetragen haben können. Die Erkenntnisse unterstützen die juristische Beurteilung und können als Grundlage für Maßnahmen zur Verminderung oder Beseitigung von Gefahren dienen.
Eine fundierte Beurteilung im Verfahren setzt voraus, dass Technik und Recht einander verstehen. Dieses Verständnis zu fördern war der Anlass für die Gründung der Veranstaltung.
Die Ergebnisse können Maßnahmen zur Verminderung von Gefahren begründen, etwa bei der Gestaltung des Straßenraums oder bei der Analyse äußerlich beeinflusster Verhaltensmuster.
Anwendung finden die Ergebnisse in der Kraftfahrzeugtechnik, bei der Risikominimierung der Mobilität, in der Versorgung von Unfallbeteiligten sowie bei Mobilitätskonzepten und Infrastruktur.
Die Beiträge dienen der Fort- und Weiterbildung von Sachverständigen und weiteren Berufsgruppen, die sich mit Verkehrssicherheit befassen.
Programm
Das Programm wird derzeit zusammengestellt.
Einen Eindruck geben die Programme der vergangenen Jahrgänge. Wer sich anmeldet, erhält das Programm zugeschickt, sobald es vorliegt.
Anmeldung
Die Teilnahme ist kostenfrei und steht Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, Studierenden, Sachverständigen, Juristen, Angehörigen von Polizei und Rettungsdiensten sowie allen an Fragen der Verkehrssicherheit Interessierten offen. Eine Anmeldung ist für die Teilnahme zwingend erforderlich.
Archiv
211 Vorträge aus 22 Jahrgängen seit 2001, mit Referentinnen und Referenten, ihren Institutionen und den Flyern als PDF.
Nach Fachgebiet filtern
In den Jahren 2020 und 2021 konnte das Symposium wegen der Pandemie nicht stattfinden. Die Zählung der Veranstaltungen wurde 2022 fortgeführt.
Zum zehnjährigen Jubiläum. Für dieses Jahr liegt kein Flyer in digitaler Form vor; das Programm ist daher hier nicht aufgeführt.
Titel, Namen und Bezeichnungen der Institutionen sind den Original-Flyern entnommen und geben den Stand des jeweiligen Jahres wieder. Ältere Jahrgänge senden wir auf Anfrage zu.
Veranstaltungsort
Aachener und Münchener Halle (Aula I)
Hauptgebäude der RWTH AachenSeit 2018 findet das Symposium in den Räumen der RWTH Aachen statt.
Am Hauptgebäude stehen keine Parkmöglichkeiten zur Verfügung. Wir bitten Sie, sich über Parkhäuser in der Umgebung und die Anbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln selbst zu informieren. Die nächstgelegene Haltestelle ist „Technische Hochschule“, Templergraben.
Kontakt
Für Rückfragen zum Programm und zur Anmeldung stehen wir Ihnen telefonisch und per E-Mail zur Verfügung.
Initiator seit 2000
Sachverständigenbüro für Unfallrekonstruktion Möhler-Föhles-Mai PartG
Mitveranstalter
Aachener Anwaltverein
Mitveranstalter seit 2022
Institut für Kraftfahrzeuge der RWTH Aachen University (ika)
unter der Schirmherrschaft des Präsidenten des Landgerichts Aachen.

Sachverständigenbüro für Unfallrekonstruktion Möhler-Föhles-Mai PartG
Niklas Mai, M.Sc.Eine Anmeldung ist für die Teilnahme erforderlich. Sie ist über das Formular auf dieser Seite oder bei einer dieser Stellen möglich:
Aachener Anwaltverein e. V.
Sachverständigenbüro für Unfallrekonstruktion Möhler-Föhles-Mai PartG
Anerkannte Fortbildungsveranstaltung für